Umweltbelastungen

Der Mensch wird durch verschiedene Faktoren immer mehr Umweltschadstoffen ausgesetzt. Während einige der Gefahren dabei jedoch offensichtlich sind und effektvoll beispielsweise durch Einsatz von Filtern in Fabriken und Katalysatoren in Fahrzeugen zumindest in unseren reichen Nationen reduzierbar sind, bleiben manche ebenso grosse Gefahren oft unerkannt oder werden als harmlos abgetan.  

 

Warum sind Umweltbelastungen für uns ein Thema

Eine zunehmende Anzahl unserer Patienten leidet an Störungen, die zum Teil durch Umweltbelastungen verursacht oder mitverursacht werden. Die Symptome sind dabei vielfältig und meist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Streng nach den Vorstellung eines ehemaligen Ministerpräsidenten von Bayern, ist unsere 'Laptop und Lederhosen' Region ausserhalb der Oktoberfest Zeit doch deutlich 'Laptop'-lastig. So salopp es klingt, bedeutet es doch, dass die meisten Menschen hierzulande ihre Semmeln mit Geisteskraft verdienen und nicht durch Muskelschmalz. Während die muskulo-skelettalen Körperfunktionen jedoch relativ wenig störanfällig sind - von unfallbedingten Verletzungen mal abgesehen, ist das Gehirn, durch seine unfassbar komplexe Struktur relativ anfällig. Daher ist leicht nachzuvollziehen, dass schon kleinere Mengen von Giften auf neuronaler Ebene grossen Schaden anrichten können.   

 

Quellen für Umweltgifte

Die Quellen für Umweltgifte sind so vielfältig, dass eine auch nur näherungsweise Auflistung alles sprengen würde, daher hier nur einige häufige Verdächtige, die regelhaft ausgeschlossen werden sollten, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt.

  • Zahnfüllungen (Quecksilber und Zinn aus Amalgamlegierungen, Gold und Palladium aus Goldlegierungen)
  • Landwirtschaft (Arsen, Fungizide, Pestizide)
  • Strassenverkehr (Blei aus Abgasen, Antimon aus Batterien)
  • Haushaltgifte (Lindan, PCB, Schimmelpilze aus Farben, Lacke, Kleber, Spielzeug)
  • Funktechnik (Handystrahlung, W-Lan)

 

Symptome bei Umweltbelastungen

Zwar bilden sich einige Symptome auf Belastungen unmittelbar aus, wie beispielsweise Schlafstörungen durch einen WLAN Router in der Nähe des Schlafortes oder das sich synchronisierende und die nächtliche Sicherung ausführende Mobiltelefon ausgelöst werden können, aber der Regelfall ist deutlich komplizierter- sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie. Die meisten Störungen entstehen allerdings entweder erst durch jahrelange Anreicherung von Substanzen, oder durch die mangelnde Entgiftung von Substanzen, was dazu führen kann, dass die Ursache mitunter sehr weit weg vom Symptom zu finden ist. Dementsprechend findet sich auch hier ein bunter Strauss an Symptomen an denen Umweltbelastungen schuld oder beteiligt sein können:

  • Müdigkeit (rasche Ermüdbarkeit, Leistungsdefizit, Erschöpfung)
  • Schlafstörungen (Einschlaf, Durchschlafstörungen)
  • Gefühlsstörungen der Nerven (Neuropathie und Polyneuropathie)
  • Degenerative Nervenerkrankungen (Demenz, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Verdauungsstörungen (Blähungen, Durchfälle, Dysbiosen)
  • Allergien (Hautausschläge, Asthma, Bronchitiden)
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen

 

Therapie

Die Therapie ist selbstverständlich einzig abhängig vom gefundenen Auslöser. Während sich aber ein WLAN Strahler und das Mobiltelefon relativ einfach umpositionieren oder beseitigen lassen, ist das bei anderen Giften oft deutlich schwieriger, wenn die Belastung beispielsweise am Arbeitsplatz auftritt oder nicht direkt zugänglich ist. In Fällen, wo die Ursache nicht selbst beseitigt werden kann, zielt die Therapie neben der Elimination des bereits angesammelten Giftes, vor allem auf die Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsfunktionen von Leber, Niere und vor allem Darm. 

Ausführlichere Ausführungen zum Umgang mit Belastungen und zur Entgiftungstherapie finden Sie hier. 

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