Fussfehlstellungen

Der menschliche Fuß ist eine unglaublich leistungsfähige Konstruktion, die in der Lage ist, gleichzeitig hoher Stoß- und Schlagbelastung zu widerstehen, dabei große Elastizität und Verformbarkeit aufweist und dennoch eine lebenslange Haltbarkeit an den Tag legt. All dies sind Idealzustände, die menschliches Schaffen augenblicklich nicht in der Lage ist nachzuahmen, da ein Werkstoff, der eine entsprechend hohe Schlagfestigkeit aufweist nicht gleichzeitig elastisch und verformbar produziert werden kann und wenn eine entsprechende Verformbarkeit hergestellt werden kann, geht dabei die langfristige Haltbarkeit verloren.

Da also der menschliche Fuß in seiner Gesamtheit ein technisches Wunder darstellt, ist es nicht erstaunlich, dass schon kleinere Abweichungen von der Idealsituation große Auswirkungen auf die Gesamtfunktion haben können. Gleichzeitig bestehen in der Grundkonstruktion gehörige Abweichungen in der anlagebedingten Ausführung, so dass zwei Menschen äußerlich vollkommen unterschiedliche Fußformen haben können, die Funktion jedoch bei beiden hervorragend ist.

So bedeutet beispielsweise der Verlust des Fußlängs- oder quergewölbes nicht automatisch ein Funktionsdefizit, sondern kann gut durch den umgebenden Apparat aufgefangen werden. Sicher ist dabei jedoch, dass gewisse Fußformen die Ausbildung bestimmter Krankheitsbilder begünstigen können aber nicht müssen. Auch kann eine bestehende Fehlstellung über Jahre eine gute Funktion haben und erst durch das Hinzutreten beispielsweise einer Verletzung oder Überbelastung dekompensieren und so zu Problemen führen.

Aufgrund der erheblichen anatomischen Unterschiede, also der angeboren, unterschiedlichen Ausprägung des Fußskeletts und der stützenden Bänder und Muskeln sind die Übergänge von der erlaubten und funktionell guten Normvariante des Fußes zur krankhaften Fußfehlstellung gerade auch bei Kindern und Jugendlichen oft fließend und bedürfen einer exakten Beobachtung und Untersuchung und Anamneseerhebung. 

Zu den Fehlstellungen, die bei uns behandelt werden zählen unter anderem:

  • Hallux valgus
  • Gelenkabnutzung / Arthrose
  • Krallenzehen / Hammerzehen
  • Hohlfuß
  • Knick-Senkfuß
  • Spreizfuß
  • und andere mehr...

Da wie oben bereits erwähnt die Übergänge von normal zu krankhaft oft fließend sind und im Laufe des Lebens auch starken Veränderungen unterliegen, steht am Anfang jeder Diagnostik immer die ausführliche Untersuchung und Erhebung der Krankengeschichte. Oft werden im Anschluss spezielle Röntgenaufnahmen (unter Belastung) benötigt und können dabei durch zielgerichtete erweiterte Diagnostik unterstützt werden. Sollten bereits irgendwelche Diagnostika erstellt worden sein, so bringen Sie diese unabhängig vom Datum der Untersuchung mit in die Sprechstunde, da auch alte Aufnahmen oft wichtige Hinweise auch die Ursache der Erkrankung geben können.

Da jedoch gerade im Fußbereich eine erhebliche Varianz besteht, müssen wir Sie zur Besprechung Ihres persönlichen Fußproblems jedoch persönlich in die Praxis bemühen. 

 

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